Mundpflege in der Schwangerschaft

Hormonveränderungen während der Schwangerschaft machen das Zahnfleisch empfindlicher. Bakterien im Zahnbelag irritieren es stärker und schneller als sonst.

Umso wichtiger ist eine sorgfältige Mundhygiene: Täglich mit einer Zahnbürste und fluoridierter Zahnpasta die Bakterienbeläge auf den Zähnen entfernen. Mit Zahnseide die Zahnzwischenräume reinigen und allenfalls eine antibakterielle Mundspülung verwenden, um das Plaque-Wachstum zusätzlich zu hemmen. Auch eine zucker- und säurearme Ernährung ist für die Vorbeugung wichtig.

Ihr SSO-Zahnarzt oder Ihre Dentalhygienikerin beraten Sie umfassend, welche Hilfsmittel und Massnahmen den Zahnbelag (Plaque) in Schach halten. Die Kontrolle durch eine Fachperson hilft, die Risiken für Sie und das ungeborene Kind möglichst gering zu halten. Während der Schwangerschaft sollten keine Röntgenbilder erstellt werden. Für Frauen mit Kinderwunsch ist es deshalb wichtig, dass sie schon vorher die zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen mit Anfertigung von Röntgenbildern wahrnehmen.

Behandlungsmethoden

... und wenn doch einmal etwas ist?

Mehr Informationen über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf www.sso.ch. Fragen Sie Ihre SSO-Zahnärztin, Ihren SSO-Zahnarzt. Gemeinsam können Sie bestimmen, welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist.

Ernährung in der Schwangerschaft

Zucker führt zu Karies. Um sich und Ihrem Kind etwas Gutes zu tun, sollten Sie nicht zu viel Zuckriges essen. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Natürlich müssen Sie nicht ganz auf süsse Versuchungen verzichten. Lieber ein Dessert gleich nach der Hauptmahlzeit anstelle von süssen Snacks zwischendurch. Und danach die Zähne gründlich reinigen! Auch zahnfreundliche Süssigkeiten mit dem «Zahnmännchen» oder xylitolhaltige Kaugummis sind eine gute Alternative.

Vorsicht bei verstecktem Zucker! Zucker steckt heute in vielen Lebensmitteln, in denen wir ihn nicht vermuten würden. Der Körper braucht zwar Glukose zur Energiegewinnung. Dieser Bedarf wird aber mit stärkehaltigen Lebensmitteln wie Brot, Kartoffeln, Teigwaren, Reis oder Mais ausreichend gedeckt.

Wichtig ist auch eine genügende Zufuhr von Fluorid in der Nahrung, zum Beispiel durch fluoridangereichertes Speisesalz.

Leiden Sie unter saurem Aufstossen oder Erbrechen? Das schadet auch den Zähnen. Es greift ihren empfindlichen Schutzmantel, den Zahnschmelz, an. Spülen Sie den Mund unbedingt sofort mit Wasser oder noch besser mit Milch – oder allenfalls mit einer fluoridhaltigen Zahnspülung – aus und putzen Sie sich erst später die Zähne.

Auch sonst gibt es bei der Ernährung in der Schwangerschaft einiges zu beachten, damit Ihr Baby optimal mit Nährstoffen versorgt ist. Einen Überblick gibt zum Beispiel die Broschüre bzw. das Leporello des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV.

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