|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
Darüber reden
Mundgeruch – klinisch als Halitosis bezeichnet – tritt gemäss internationalen epidemio-logischen Studien in fast allen Ländern der Welt gleich häufig auf. Individuelle Ernährungsgewohnheiten kommen als Ursache für Halitosis also nicht in Frage. Etwa 25% der Menschen leiden zu bestimmten Tageszeiten unter sozial auffälligem Mundgeruch, ältere Menschen sind häufiger betroffen als jüngere. Nur etwa 6% der Betroffenen leidet unter chronischem Mundgeruch.
Sowohl Patienten wie auch ihr Umfeld erleben es als belastend, das Thema Mundgeruch anzusprechen. Deswegen sollten Ärzte, Zahnärztinnen oder Dentalhygienikerinnen das Problem von sich aus thematisieren und kompetente Hilfestellungen bieten. Dies unter dem Motto: Über Mundgeruch soll man reden.
Was will die Kampagne?
Die Kampagne der Aktion Mundgesundheit Schweiz umfasst das Aushängen von Plakaten, die Publikation von Artikeln in ausgewählten Fachmedien sowie das Auflegen von Informationsbroschüren in Zahnarztpraxen, bei Haus- und HNO-Ärzten sowie in Apotheken und Drogerien. Aktionszeitraum ist der 6. – 17. September 2010.
Zentrale Informationsmittel sind nebst Plakaten auch eine hochwertige Aufklärungsbroschüre für Behandler sowie ein Flyer für die breite Bevölkerung: Dieser soll allen Personengruppen als Orientierungshilfe dienen. In Apotheken und Drogerien stützen spezielle Kartonsteller die Aufklärung. Zur Stärkung der Prävention werden Produktemuster (Mundspülung und Zungenreiniger) abgegeben. Sie sind in Zahnarzt- oder Arztpraxen sowie in Apotheken und Drogerien zusammen mit dem Aufklärungsmaterial verfügbar.
Die Aktion Mundgesundheit Schweiz will mit ihrer Kampagne aufzeigen, dass ein Patient mit Mundgeruch an erster Stelle in der zahnärztlichen Praxis Hilfe findet. Zahnärzte und das Praxisteam sind gefordert, sich professionell auf Halitosis-Patienten vorzubereiten – auch und besonders durch eine geeignete Kommunikation.
|
|
 |
|
|  |